Beruf, Familie, Erschöpfung – wann brauche ich einen Wegbegleiter?

Veröffentlicht am 26. Mai 2026 um 10:18

 

Markus ist 38, arbeitet im Lager eines Großhandelsbetriebs in Oberösterreich. Frühdienst, manchmal Spätdienst, dazwischen wenig Luft. Zwei Kinder, seine Frau arbeitet auch. Am Abend ist man einfach froh, wenn die Kinder schlafen.

Von außen läuft alles.

Von innen schon lange nicht mehr.

Er kommt nach Hause und hat nichts mehr zu geben. Nicht für die Kinder, nicht für seine Frau, nicht für sich. Er schaut fern, schläft ein, steht wieder auf. Wochenende. Montag. Wochenende. Montag. Irgendwann fragt er sich: Ist das jetzt alles?

Er ist nicht depressiv. Er ist nicht am Zusammenbrechen. Er ist einfach... fertig.

Wie aus dem Tritt geraten

Markus ist kein Einzelfall. Viele Menschen, die zu mir ins Coaching kommen, beschreiben etwas Ähnliches: Man funktioniert. Man hält durch. Man ist verlässlich – für den Betrieb, für die Familie, für alle. Nur für sich selbst bleibt irgendwann nichts mehr übrig.

Das Tückische daran: Es passiert schleichend. Kein einschneidender Moment, keine klare Grenze, ab der es anfängt. Irgendwann ist man einfach mittendrin – und weiß gar nicht mehr genau, wann das eigentlich begonnen hat.

Das ist kein Charakterfehler. Das ist ein Muster.

Und Muster lassen sich verändern – wenn man sie erst einmal sieht.

Was Coaching in so einer Situation bringt

Als Markus das erste Mal zu mir gekommen ist, hatte er keine konkrete Frage. Nur das Gefühl: So kann es nicht weitergehen.

Das reicht als Anfang.

Im systemischen Coaching schauen wir gemeinsam hin – ohne Bewertung, ohne Schablone. Was zieht Energie? Was gibt sie? Wo hat Markus aufgehört, eigene Bedürfnisse überhaupt noch wahrzunehmen? Was will er – nicht was der Job verlangt, nicht was die Familie braucht, sondern er selbst?

Das sind keine einfachen Fragen. Aber es sind die richtigen – weil sie zu echten Antworten führen, nicht zu noch mehr Durchhalten.

Wir arbeiten nicht daran, dass Markus mehr schafft oder besser funktioniert. Wir arbeiten daran, dass er wieder weiß, was ihm wichtig ist – und von dort aus Entscheidungen treffen kann, die zu ihm passen.

Nach ein paar Sitzungen sagte er: Ich hab das alles schon gewusst. Ich hab nur nie die Zeit gehabt, darüber nachzudenken.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Nicht erst wenn es nicht mehr geht.

Wenn du das Gefühl kennst, das Markus beschrieben hat – dieses leise, anhaltende Unbehagen, ohne dass du genau sagen könntest warum – dann ist das Grund genug. Du musst keine Krise haben, um dir Unterstützung zu holen. Du musst nur ehrlich sein: Läuft es gerade wirklich so, wie du dir dein Leben vorgestellt hast?

Ich biete ein kostenloses telefonisches Erstgespräch an. Kein Druck, keine Verpflichtung. Nur ein Gespräch – damit du weißt, ob Coaching für dich der nächste Schritt ist.

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